Familientörns
28.07. - 03.08.2012 Port Frejus 04.08. - 10.08.2012 Port Frejus 18.08. - 24.08.2012 Port Frejus
In einer Familie mit Kindern hat jeder unterschiedliche (Segel)-Interessen. Mit unseren speziellen Eltern-Kind-Törns oder Familientörns kann jeder so viel oder so wenig segeln, wie er möchte, und zudem können die Kinder tolle Ferien auf dem Wasser erleben.
Wie sieht so ein Törn aus? Die Kids bestimmen den Ablauf und das Tempo des Törns. Nach Absprache mit dem Skipper legen wir die Route samstags gemeinsam fest, natürlich immer abhängig vom Wetter. Es werden reichlich Badestopps eingelegt und auch die Dinghiexpeditionen kommen nicht zu kurz. Die Segel-Etappe sind den Bedürfnissen der Kinder angepasst.
Oft segeln mehrere Boote während einer Familienwoche als Flottille .
Wir werden uns bemühen die Yachten dem Alter der Kids entsprechend zu belegen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder mindestens 8 Jahre alt sein sollte.
Die Termine sind in den Schulferien. Warmes Wasser, Windsicherheit und herrliche Natur laden zu einem entspannten Urlaub ein. Die Kinder sind auch an Land gern gesehen und bekommen allen Platz, den sie brauchen. Erfahrene Skipper werden Ihnen die "Geheimtipps" der Reviere zeigen und führen Sie in entlegene Winkel.
Törnvorschlag 1 Woche ab Port Frejus westwärts
1. Tag Samstag
Gegen Mittag besuchen wir das Büro der Partnerstation in Hafen von Port Frejus, wo wir den Liegeplatz und den weiteren Ablauf der Schiffsübernahme erfahren. Oder wir treffen uns mit dem Skipper des Törns im Cafe gegenüber des Büros. (siehe Plan). Einkaufen des Schiffsproviant im Einkaufsparadies Geant Casino in der Nähe. Wir beziehen das Schiff und machen einen kleinen Imbiss. Wenn die Zeit reicht geht’s noch auf einen Schlag in der Bucht von St. Raphael.
2. Tag Sonntag
Nach einem Baguette-Frühstück an Bord und der Sicherheitseinweisung laufen wir aus. Wir haben uns vorab über den Wetterbericht informiert und entscheiden uns für die West-Route in Richtung Isles d’Hyeres. Vorbei am Cap Camarat segeln wir Richtung Ankerbucht bei Cap Taillat, der Anker fallt im türkisfarbenen Wasser zu einem Badestopp. Gegen Abend segeln wir zur MARINA von CAVALAIRE.
3. Tag Montag
Unser Tagesziel ist die Insel von PORQUEROLLES; die zweitgrößte der drei bewohnten Goldenen Inseln. Dort legen wir nach einer Ankerpause in der traumhaft schönen Bay d’Alycastre auf der Nordseite, im Hafen des Hauptortes an oder bleiben über Nacht vor Anker. Mit dem Beiboot oder vom Hafen aus bummeln wir über die Insel. Die Kids könnten sich am Strand vergnügen. Den Sundowner könnten wir im Yachtclub auf der Terasse unter Palmen geniesen, um dann an Bord zu kochen oder sich in einem der guten Lokale am Place d’Arme niederzulassen. Auf Porquerolles wird ein recht schmackhafter Wein von einem kleinem Weingut angebaut, außerdem beherbergt die Insel Exemplare aller am Festland vorkommenden Olivenbaumarten als Gen-Pool.
4. Tag Dienstag
Eine Yacht umsegelt Porquerolles entlang der steilen Südküste, passiert den Leuchtturm auf Cap d’Armes und setzen Kurs auf die Insel Port Cros ab. Die zweite bleibt in der Bucht für einen ausgiebigen Badestopp und die ggf die dritte bleibt länger im Hafen um mit Mietfahrrädern die Insel zu entdecken. Abends treffen wir uns in der Bucht von Port Cros. Die kleinste Insel des Archipels hat nur einen bewohnten Fleck. Sie hat die höchste Naturschutzpriorität; es ist u.a. bis auf Forst- und Feuerwehr kein Verkehr zugelassen. Abends, wenn die letzte Fähre abgelegt hat, gehört die Insel, und damit auch die wenigen Restaurants den Seglern.
5. Tag Mittwoch
Nach einer Wanderung über Port Cros mit fantastischen Blicken auf die Küstenlinie, legen wir ab, um zum Cap Bregancon zu segeln. Auf diesem Cap hat der französische Staatspräsident in einer mittelalterlichen Burg seine Ferienresidenz. Kristallklares Wasser lädt zu einem Bad ein. Abends verholen wir nach Le Lavandou, einem quirligen Ort mit jeder Art von Unterhaltung, nach der Ruhe der Inseln eine schöne Abwechslung.
6. Tag Donnerstag
Ein langer Schlag, vorbei an den Caps, bringt uns nach St. Tropez. Obligatorischer Stadtbummel und „Yachtwatching“ in der Altstadt. Alternativ bietet sich Port Grimaud mit seinen tollen Stränden an, die Lagunenstadt am Ende der Bay de St Tropez.
7. Tag Freitag
Zurück nach Port Frejus, mit Badestopp an der Insel Lion de Mer. Wir übernachten noch bis samstags früh, nicht ohne abends vorher nochmals wie „Gott in Frankreich“ gespeist zu haben.
Sardinien / Korsika
Wir besteigen das Schiff in Olbia/St Teresa, gut zu erreichen von Deutschland mit mehreren Billigfliegern. Nach dem Einkauf und der Einweisung ins Schiff machen wir vielleicht noch einen Probeschlag vor St. Teresa.
Nach einem Segetag und einem Badestopp in einer der zahlreichen wunderschönen Buchten erreichen wir am Abend die Insel Maddalena und übernachten in der Marina im Zentrum der Stadt.
Der nächste Stopp soll die Bucht von Arzachena an der Costa Smeralda sein. Cannigione ist mittlerweile Seglertreffpunkt auf Sardinien und auch ein Bummel an Land entlang der Promenade am Nahcmittag lohnt sich. führt Entlang der Nordostlüste Sardiniens erwarten uns zahlreiche Buchten mit türkisfarbenem Wasser, wie die Buchten bei Capo d'Orso.
Uns erwartet eines der schönsten und aufregendsten Reviere des Mittelmeers, die Straße von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien. Wie hingeworfene Spielwürfel liegen die Inseln und Steinhaufen in der Meeresenge.
Wir ankern bei der Insel Lavezzi oder Cavallo in einer kleinen von Granitfelsen gesäumten Bucht oder machen für eine Nacht in dem Inselort Maddalena fest. Als Abwechslung zu den geruhsamen Nächten in den Akerbuchten.
Ein weiteres Ziel könnte Bonifacio sein. Einer der Höhepunkte dieses Törns. Wir segeln entlang der weißen Kreidesteilküste der Südküste von Korsika. Oft kommt es vor, dass Crews den engen Bonifacio-Fjord suchen müssen, so versteckt in der Steilküste ist die Einfahrt. Wie ein Seeräubernest thront die befestigte Altstadt auf der Halbinsel. Vielleicht liegen wir über Nacht sicher im Hafen von Bonifacio.
Oder wir besuchen die Ostküste Korsikas mit dem hoch über der Bucht gelegenen Porto Vecchio. Sehr sehenswert ist die Bucht Rondario, auch zum übernachten geeignet, ein kleines Restaurant und weise Sandstrände laden zum Landgang per Dinghi ein.
Das Revier bietet für jede Wetterlage Möglichkeiten zu segeln. Im Osten der Straße von Bonifacio auch bei stärkerem Westwind in geschützten Gewässern oder in der Bouche du Bonifacio für den Starkwind.
Diese Törnvorschläge sind Beispiele, der Törnverlauf hängt immer vom Wetter und den Gegebenheiten in den Häfen ab. Die Entscheidung über den Ablauf des Törns liegt beim Schiffsführer.
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